Wege von. Wege nach.
Uraufführung
Ballett von Stela Korljan
Musik von Antonín Dvorák, George Gershwin
Ausstattung Marlit Mosler
Fotos Heiner Seemann
SH-Landestheater 2007
Was geschieht mit einem Menschen, wenn er mit anderen Menschen und ihrer ihm fremden Kultur konfrontiert wird? Ist das eine Bereicherung für ihn? Entsteht ein Kulturaustausch oder ein Kulturkampf?
Das sind nur einige Fragen, die Stela Korljan bewegen, die selbst die Erfahrung des Fremdseins machte. Und auch Antonín Dvorák und George Gershwin erlebten andere Kulturen. Von 1892 bis 1895 arbeitete Dvorák in New York und verarbeitete die auf ihn einstürmenden Eindrücke in seiner 9. Sinfonie e-Moll. Teile dieser Sinfonie, die den Untertitel »Aus der Neuen Welt« trägt, werden vertanzt. George Gershwin reiste 1928 nach Paris. Die Seine-Metropole begeisterte ihn, was in seinem »Ein Amerikaner in Paris« hörbar wurde.
Auf heitere, nachdenkliche und unterhaltende Weise sollen die Wege, die Menschen gehen, um etwas Neues zu erleben oder sogar zu beginnen, nachgezeichnet werden.
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Stela Korljans ambitionierte Choreographie "Wege von. Wege nach" erwies sich als kraft- und phantasievolles Lehrstück über die Dialektik des Daseins menschlicher Individuen. Einsamkeit inmitten Menschenmengen, gewollte oder zufällige Zweisamkeiten, Verweilen und Fluchten, Suchen und Finden, Erfüllung neben Verzweiflung ... SHZ
Neue Wege suchen " Wege von , Wege nach " SH - Landestheater 2007 , Ausstattung Marlit Mosler , Foto Heiner Seemann |